Dodekaeder Stern

Bildcredit: Keplerstern-Verlag, Hamburg

Der Dodekaeder-Stern, auch Keplerstern genannt, entsteht, wenn man das Innere eines Pentagon-Dodekaeders nach aussen stülpt. Am besten kann man sich das anhand nachfolgender Fotos vorstellen. Im ersten Foto zeigen die Zacken des Dodekaeder-Sterns oder Kepler-Sterns nach innen. Sie sind eingefaltet. Von aussen betrachtet, ergibt sich exakt ein Pentagon-Dodekaeder, das von 12 gleichseitigen Fünfecksflächen begrenzt wird. Sein gesamtes Volumen besteht also aus den 12 Zacken des Keplersterns. Im mittleren Foto liegt der Bodenteil des Dodekaeders links und im letzten Foto sind Bodenteil und Deckelteil entnommen.

Dodekaeder
Dodekaeder als eingestülpter Keplerstern mit abgenommenem Ober- und Unterteil

Der Keplerstern

Der Keplerstern. Er ensteht, wenn die durch die Raumdiagonalen eines Pentagon-Dodekaeders enstehenden Innensegmente alle nach aussen gestülpt werden.

Der Keplerstern besteht aus zwölf Fünfecks-Pyramiden. Sie stehen auf den zwölf Fünfecks-Oberflächen des Pentagon-Dodekaeders und ragen in 12 Richtungen nach aussen in den Raum. Ihr Gesamtvolumen entspricht genau dem Pentagon-Dodekaeder, denn sie schauten ja zuvor nach innen, waren also eingefaltet (siehe oben) und sind jetzt nach aussen gestülpt. Der Keplerstern entsteht auch, wenn man alle 30  Kanten des Pentagondodekaeders nach aussen verlängert.

Damit wir hinein sehen können, ist auf dem mittleren Foto der Keplerstern ohne die beiden Teile oben und unten abgebildet. Innen lässt sich der rote Dodekaeder-Hohlraum erkennen. Er entspricht exakt dem Ausgangskörper (siehe rotes Dodekaeder oben). Der Keplerstern enthält also das obige Pentagon-Dodekaeder als Hohlraum in sich. Es offenbart sich hier das Schöpfungsgeheimnis des Lebens anhand der Ein- und Ausfaltung dieses geometrischen Körpers.

Bereits die alten Griechen ordneten das Pentagon-Dodekaeder der Quint-Essencia bzw. dem kosmischen Lichtäther zu. Es kann gut sein, dass durch die Relativitätstheorie Einsteins, die das Ätherkonzept hinfällig machte, etwas Wesentliches in der Wissenschaft verloren ging.